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Autor Thema: Autoren, die Chuck inspirierten  (Gelesen 1921 mal)
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FertilityHollis
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« am: 22.September 2009, 14:27 »

in einem Interview nennt er folgende:
- Amy Hempel

Zitat von CP: " “Every sentence isn’t just crafted, it’s tortured over. Every quote and joke, what Hempel tosses out comedian-style, is something funny or profound enough you’ll remember it for years. The same way, I sense, Hempel has remembered it, held on to it, saved it for a place where it could really shine. Scary jewelry metaphor, but her stories are studded and set with these compelling bits. Chocolate chip cookies with no bland “cookie” matrix, just nothing but chips and chopped walnuts.”

- raymond carver
- Joy Williams
- Junot Diaz
- Irvine Welsh

Hat jemand von euch BĂĽcher/Essays/Geschichten der Autoren gelesen (bis auf welsh, das dĂĽrfte klar sein)? SInd wohl alle dem literarischen Minimalismus zuzuordnen und waren Anfang des 19. Jhd aktiv.
Nachdem ich erfolglos alle Buchhandlungen der Stadt abgeklappert habe, habe ich mir nun bei Amazon "Reasons to live" von Amy Hempel bestellt. Bin sehr gespannt und werde berichten, sobald das Buch da ist.


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« Antworten #1 am: 22.September 2009, 17:30 »

auf zweitausendeins.de gab's mal sowas wie eine Gesamtausgabe von Raymond Carver für den spottbilligen Preis von 15 €. Leider kann man da zur Zeit nur die Einzelwerke kaufen, was für einen Preis von knapp 5€ pro Buch immer noch sehr billig ist. Sollte man, falls man Interesse hat, kaufen. Zudem gibt's ein schönes rotes Reclam-Heftchen von Carver mit all jenen Kurzgeschichten, die Richard Altman für seinen Film "Short Cuts" verwendet hat. Dieser Kurzgeschichtenband ist ebenfalls mit "Short Cuts" betitelt. Carver ist das Extremste, was ich an Minimalismus kenne. Er wird bisweilen als der beste Kurzgeschichten-Autor seit Hemingway bezeichnet. Ich find seine Sachen gut, aber sehr gewöhnungsbedürftig...
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« Antworten #2 am: 23.September 2009, 06:03 »

hast du die sachen auf deutsch oder englisch gelesen?
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« Antworten #3 am: 23.September 2009, 09:44 »

Auf deutsch, aber auf englisch (z.B. Short Cuts) sind sie besser. Zumindest hab ich das GefĂĽhl, dass das Minimalistische da viel intensiver rĂĽberkommt.
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« Antworten #4 am: 23.September 2009, 09:48 »

habe mir eben short cuts beim bösen amazon bestellt. freu mich schon:)
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« Antworten #5 am: 23.September 2009, 10:55 »

Bis dahin kannst du ja eine Kurzgeschichte von ihm lesen. Hab "Kathedrale" (orig.: "Cathedral") hochgeladen (dt. + engl.) aus dem gleichnamigen Kurzgeschichten-Band. Hier der Link:

http://rapidshare.com/files/283869032/Carver_Cathedral__Kathedrale_.rar.html

btw. nahezu alle Kurzgeschichten haben denselben Effekt wie diese. Scheinbar geschieht nichts bedeutendes, aber man wird mit einem Gefühl zurückgelassen, als ob etwas entscheidendes, wesentliches vorgefallen ist. Eine Art "zärtlicher Mindf***". ^^ Aber vermutlich ist es nur ein klassischer Schicksalsbruch ála Hemingway.
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« Antworten #6 am: 22.August 2010, 09:51 »

Denis Johnson sollte noch erwähnt werden, der ebenfalls schon von Chuck erwähnt wurde.
Jesus Sohn hab ich bereits gelesen - der Schreibstil ist dem Minimalismus zuzurechnen, die Sprache hart und direkt, aber auch sehr schön.
Leider fehlt ein richter Handlungsbogen, fĂĽr Palahniuk-Fans aber durchaus empfehlenswert.
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