Der Film ist ja schon extrem gut, aber (wie so oft) setzt das Buch da noch einiges drauf.
Der Roman wird, im größten Unterschied zum Film, komplett aus der Sicht des Indianers erzählt -
Das ist deswegen so interessant weil man diesem eine ausgeprägte Realitätsflucht bis hin zu Wahnvorstellungen anmerkt,
was sich in einer Art drogenberauschter Erzählweise niederschlägt die den Leser sehr mitnimmt auf diesem Flug übers Kuckucksnest.
Man sollte wenn man sich diesen Roman zulegt jedoch unbedingt darauf achten auf die Übersetzung von Carl Weissner zurückzugreifen. (Bukowski-Lesern wohl bekannt)
Seine Überstzung ist eher "palahniukisch" als die seines Vorgängers Hans Hermann , der den Roman sehr sehr brav übersetzt hat.
Die Übersetzung von Weissner hält sich mehr ans Orginal und das ist wesentlich unterhaltsamer, das macht den Roman lebendiger, schneller und etwas härter in der Sprache. - Also sehr Palahniukisch

Auch (und gerade) Fan´s des Filmes sowie alle Chuck - Fans sollten diesen Klassiker : Unbedingt lesen !!