Story:Der Kumpel von Vernon ist Amok gelaufen und seine Klassenkameraden abgeknallt. Nun wird er verdächtigt, sein Komplize gewesen zu sein und wird zum Sündenbock - da der eigentliche Amokläufer ja tot ist und man ihn nicht mehr bestrafen kann.
Kritik:Wow, ich bin schwer beeindruckt. Das Buch hat mir sehr gut gefallen, so gut, dass es ab sofort in meine persönliche TOP 10 der Bücher gehört. Begründung:
Der Autor schafft hier nicht nur äußerst interessante Charaktere und eine Hauptfigur, mit der man bis zum Schluss mitfiebert und mitfühlt - nein, hier steckt wesentlich mehr drin. Zum Beispiel dieser lockerer und dennoch anspruchsvoller Schreibstil. Man liest manche Sätze zweimal, aber nicht weil man es bei ersten mal nicht verstanden hat, sondern weil es so geniale Sätze sind (z.B.: "Van Damme würde sowas nie passieren. Helden Sch***en nicht, niemals. Sie ficken und töten, das war's.").
Während des Lesens wird man abwechselnd belustigt, wütend, traurig und nachdenklich - so facettenreich ist dieses Buch.
Dann wäre da noch die Gesellschaftskritik, die sich mit einer sehr unterhaltsamen und einfallsreichen Story vermischt und mit einigen kleinen und großen Lebensweisheiten gespickt ist, gegen Ende wird es fast schon tief philosophisch.
Bayerischer Rundfunk sagte dazu: "Wütend wie ein Song von Eminem und witzig wie ein Film von Tarantino".