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Autor Thema: Diary - Das letzte Protokoll  (Gelesen 3112 mal)
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sutti
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« am: 10.Dezember 2006, 13:17 »

Mir gefallt diese Buch am besten. Und da es keinen Thread zu diesem Buch gibt, habe ich einen neuen gestartet. Mich würde es wundern, was andere Leute von diese Buch halten?
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timo
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« Antworten #1 am: 12.Dezember 2006, 12:51 »

Da bist du mir zuvor gekommen. Ich wollte auch einen Diskussionsfaden drüber starten. Ich habe es am letzten Wochenende fertig gelesen. :cheesy:

Die Frage, die mich vor allem beschäftigt, ist der Brief von Nora Adams am Ende des Buches. Zunächst habe ich ihn gar nicht verstanden, weil ich noch dachte, er sei der Teil der Geschichte. Erst bei nochmaligem Lesen, merkte ich, dass es wirklich ein Brief einer Nora Adams an Chuck ist. Aber was bedeutet der Brief denn nun? Ist "Diary" eigentlich von Nora Adams geschrieben und Chuck hat das Manuskript nur überarbeitet und unter seinem Namen veröffentlicht?
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Tyler Durden
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« Antworten #2 am: 12.Dezember 2006, 14:17 »

Nein, das glaube ich nicht.
Ich habe es so verstanden, dass Nora Adams die Vorgängerin war und ihr das Gleiche passiert ist. Sie war also auch auf der Insel. Aber es ist schon etwas her, seit ich das Buch gelese habe, ich müsste es nochmal lesen.
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sutti
Jacks Defizit an Überraschungen
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« Antworten #3 am: 12.Dezember 2006, 17:34 »

es kann sein. die antwort ist offen ich glaube.
ich fragte mich ob das syndrome stendhal echt ist. ich kann mich nicht vorstellen dass eine Person so etwas kann haben. ist schrecklich. ihr habt das syndrome schon gekannt?
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Lucian
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« Antworten #4 am: 02.Mrz 2007, 22:53 »

Zitat von: "sutti"
es kann sein. die antwort ist offen ich glaube.
ich fragte mich ob das syndrome stendhal echt ist. ich kann mich nicht vorstellen dass eine Person so etwas kann haben. ist schrecklich. ihr habt das syndrome schon gekannt?

Ja, das Syndrom gibt es - es wurde nach dem französischen Schriftsteller Stendhal benannt, der unter dem kunstvollen Eindruck der Stadt Florenz eine Art Nervenzusammenbruch erlitt, als er dort ankam.

Zu dem Brief: Echt ist der bestimmt nicht, aber er gibt der Geschichte zusätzlich etwas Mystisches und Interessantes, wie ich finde.

Allgemein finde ich das Buch toll, besonders die letzten paar Kapitel habe ich direkt verschlungen. Zuerst hat es mich noch am wenigsten von allen Palahniuk-Büchern begeistert, aber mit der Zeit kam dann der Umschwung...
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Charlie
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« Antworten #5 am: 10.Mrz 2007, 11:38 »

Hab's vor kurzem auch gelesen und war insgesamt gesehen weniger beeindruckt als bei seinen vorherigen Büchern (mit Ausnahme von Lullaby, was ich noch nicht gelesen habe). Irgendwie empfand ich die ganze Geschichte für palahniuksche Verhältnisse relativ langweilig. Der Spannungsbogen war wesentlich niedriger als bei seinen sonstigen Werken und das Ende wurde mMn "hinausgeschoben". Einige Kapitel hätte er sich da sparen können.
Zudem enthielt das Buch leidlicherweise wenig Zitatwürdige Sätze, mal abgesehen von "Was man nicht versteht, kann man deuten, wie man will" und "Du hast zahllose Möglichkeiten, Selbstmord zu begehen, ohne wirklich zu sterben."

Einige Dinge fand ich aber dennoch zum Schmunzeln. Zum Beispiel der Name der Insel: Waytansea Island. Könnte auch "Wait and See" bedeuten, was eine Anspielung auf das Ende ist.
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« Antworten #6 am: 02.Juni 2007, 15:56 »

Zitat von: "Lucian"
Allgemein finde ich das Buch toll, besonders die letzten paar Kapitel habe ich direkt verschlungen. Zuerst hat es mich noch am wenigsten von allen Palahniuk-Büchern begeistert, aber mit der Zeit kam dann der Umschwung...

Ging mir genauso.

Ich fand's dann auch besser als "Lullaby" und irgendwie auch als "Der Simulant", aber bei dem kann ich ja generell nicht verstehen, was alle daran so toll finden. Die Geschichte von Misty Marie Wilmot hat mich da mehr gereizt. Auch, wenn ich nicht verstehen konnte, wieso die Inselmänner sich ständig mit ihrem Schmuck selbst verletzen mussten. Nötig war das nun nicht.
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Zimty
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« Antworten #7 am: 24.Mrz 2009, 17:24 »

ich habe das buch gerade fertig gelesen und muss sagen, dass das wieder so ein typisches ende war - totale überraschung. meiner meinung nach ist nora einfach misty, sie sagte ja zu ihrer tochter, dass sie ihren namen ändern werden. danach schrieb sie den brief an chuck, welcher "fiktiv" dieses manuskript veröffentlicht und für den leser ergibt sich der eindruck, als wäre die geschichte echt - oder doch nicht?! Wink gerade dieses spannungsverhältnis und die unklarheit macht den reiz aus Wink so hab ich es verstanden
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