Ich hab das Buch soeben fertig gelesen und musst danach einfach irgendein Forum finden, in dem darüber geredet wird.

Schade, dass es hier offenbar erst so wenige durch haben, die Komplexität der Geschichte wäre nämlich wirklich guter Diskussionsstoff.
Achtung, für die, die's noch nicht gelesen haben: Spoiler!Mir hat das Buch allerdings nicht immer gut gefallen - toll war der Beginn bzw. die gesamte Einführung des Hauptcharakters in seinem Heimatdorf und das Ende, auch wenn dieses verwirrend war. Der Mittelteil wollte nicht so richtig zünden, was wohl daran liegt, dass der Fokus nicht wirklich auf die Person Rants bzw. seine Geschichte gelegt wurde, sondern vielmehr auf die Crash-Partys und die gesellschaftlichen Zustände der Zeit, in der das Buch spielt. Das ist natürlich auch interessant, aber der Sprung zwischen "Rant steigt ahnungslos in das Crasher-Auto von Echo, Shot und co." und "Rant fährt mit dem brennenden Auto von der Brücke" ging mir dann doch etwas zu schnell - und das, obwohl genügend Buchseiten dazwischen lagen.
Das Ende war toll, weil eben nicht klar wird, ob sich die Geschichte wirklich so fantastisch zugetragen hat, oder aber "nur" die Tollwutepidemie und Rants Sturz von der Brücke das einzig Reale sind, die Zeitreisegeschichten dafür bloß ein Mythos, der sich um den allgemeinen Kult Rants entwickelt hat. Meiner Meinung nach wurde sehr gut übermittelt, dass beides möglich wäre bzw. was wirklich passieren könnte, würde man sein eigener Vater werden, wenn man es mal rein philosophisch betrachtet. Und genau für das Erdenken dieser Theorien, die sich mit "echter" Mythologie und Wissenschaft vereinen lassen, liebe ich Palahniuk und dieses Buch.