Glücklicherweise hat mein kleiner Bruder eine PS2 und so konnte ich letzte Woche, als ich ihn besucht habe, Fight Club probezocken.
Nunja. Um das ganze kurzzufassen: Ich bin enttäuscht.
Es handelt sich um ein Kampfspiel (ähnlich: Tekken, usw). Abgesehn davon, das fast jeder Charakter die gleichen Bewegungen macht, die Level für den heutigen Stand ziemlich winzig sind und fast keine Interaktion ermöglichen (nur wenig Inventar geht zu bruch) sind die wichtigsten Charaktere (Tyler, Jack) nicht zu erkennen. Da Bands wir KoRn und Limp Bizkit den Soundtrack beisteuerten, kann man auch Fred Durst (Sänger bei Lim Bizkit) als Kämpfer wählen. Meiner Meinung nach (was zählt die schon

) hat dieser Mensch nicht die geringste Verbindung zu dem Buch, Film oder Spiel. Die Bewegungen sind größten Teils abgehackt gecaptured und am Schluss eines Kampfes setzt sich der Verlierer auf den Boden und schüttelt den Kopf oder heult (oder wasauchimmer das sein soll). Die original Filmmusik von den Dust Brothers wird auch eingespielt. Als LoadingScreen erscheint so ein Gekräusel, dass entfernt an den Anfang des Filmes erinnert (schleeeeecht, das sind Kreise, mehr nicht). Die Auswahl der Charaktere und Level ist... nunja... mittelmäßig (Ramond K. Hassel, Bob, Lou und sonstige Standartrollen, Keller, Bar, Parplatz, Ubahn Station, usw). Wechselt im Spiel der Lebensenergiebalken von grün auf gelb, kann man dem Gegner Knochen brechen (z.b. Rippen, Arme, Beine-> Gegner kann nicht mehr schlagen, laufen, treten... je nach dem). Die Animation schaltet hierzu kurz auf "Röntgenbildmodus" um (siehe auch-> Jet Li: Romeo must die). Im großen und ganzen fehlt dem Spiel so ziemlich alles an Atmosphere, was Film und Buch geliefert haben. Schade, es war so eine tolle Möglichkeit.