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Autor Thema: Filme, ähnlich wie Fight Club  (Gelesen 12120 mal)
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Zen
Jacks Defizit an Überraschungen
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« am: 06.Mrz 2005, 18:04 »

Zählt mal bitte Filme auf, die ihr mit Fight Club in Verbindung bringt/ vergleichen könnt, weil sie euch an Fight Club erinnern.


Ich gebe mal einen Anfang:

Salton Sea (Val Kilmer)

Die Hauptrolle ist den Möredern seiner Frau auf der Spur. Erste Spuren führen ihn in die Drogenszene und er stürzt tiefe in diese ab. Vom Trompeter in Anzug und Hut wird er zum Punk in Leder und Irokese. Die Erzählweise erinnert an Fight Club, da die Hauptrolle sehr viel "laut denkt", rumphilosophiert und charakterlich total 'kaputt' ist. Besonders wegen zwei Szenen, die Im Dialog und Kameratechnisch sehr gut umgesetzt sind (1. Bierflasche: "Manchmal siehst du die Welt so klar", 2. Waffenkauf), lohnt sich dieser Film schon. Der Schluss ist ein bischen blutig, nicht kitschig, nicht überzogen dramatisch. Die Schauspieler sind hervorragend ausgewählt, Val Kilmer schafft es perfekt zwischen seinen Rollen zu wechseln. Bittere Sache.


Trailer: http://www.justmovietrailers.com/video/1398/the_salton_sea_main_trailer.html


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K-Man
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« Antworten #1 am: 14.Mrz 2005, 22:13 »

sehr gefallen hat mir auch American Beauty, der in gewisser weise eine ähnlichkeit zu Fight Club hat,

den film sollte man echt gesehen haben

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« Antworten #2 am: 15.Mrz 2005, 10:33 »

Zitat von: "K-Man"
sehr gefallen hat mir auch American Beauty

Oh, mein Lieblingsfilm! Cheesy

Also direkt mit "Fight Club" vergleichen würde ich ihn nicht, aber mit einem Mann, der aufgrund einer gewissen Leere sein Leben verändern will, ist zumindest die Basis dieselbe. Der Unterschied ist allerdings, dass Protagonist Lester Burnham (Kevin Spacey) das bewusst und nicht so radikal tut. Trotzdem sehr, sehr sehenswert, wenn ihr mich fragt.
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JohnnyJustice
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« Antworten #3 am: 15.Mrz 2005, 10:47 »

Alan Ball ist der größte.

Was zwar kein Film ist aber auch einfach nur genial ist die Serie "Six Feet Under" von ihm. Sehr empfehlenswert.  Cheesy
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« Antworten #4 am: 18.Mrz 2005, 14:17 »

so wenig beiträge wie es hier zu "vergleichbaren" filmen gibt lässt doch irgendwie den rückschluss zu, dass es nur wenig gibt, was es mit fight club aufnehmen kann

weil ich die idee mit den filmen trotzdem gut finde schlage ich vor, wir weiten das thema etwas aus:  "kultfilme"

meine kultigsten filme sind:
 Natural Born Killer
 Fight Club
 American History X
 Clockwork Orange - (auch als buch verdammt lesenswert)
 Pulp Fiction
 Resevoir Dogs
 Der Eisbär
 Knocking on Heavens Door
 Die Fabelhafte Welt der Amelie
 Leon - der Profi

vielleicht noch trainspotting, als film ziemlich cool umgesetzt, wobei ich das buch etwas schwach finde (daher vielleicht die vielen differenzen zum film, es fehlen ganze handlungsstränge, sogar figuren aus dem buch kommen im film nicht vor)
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« Antworten #5 am: 18.Mrz 2005, 17:04 »

Einige ähnliche Filme wie Fight Club:

1. Zwielicht (auch mit Edward Norton, dieser Film hat ihm wohl die Rolle in Fight Club gebracht)

2. Die üblichen Verdächtigen (auch mit Kevin Spacey, aber besser als in American Beauty, dass der Mann noch normal laufen kann: ein Wunder)

3. Twelve Monkeys (auch micht Brad Pitt)

4. Mulholland Drive

5. Lost Highway

6. Memento

7. Und natürlich "Identity" mit John Cusack


Das Wetter ist ruhig und sonnig, aber die Luft ist voller schlechter Filme.
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« Antworten #6 am: 25.Mrz 2005, 17:20 »

letzte woche hatte ich die gelegenheit mal genutzt um Collateral zu sehen, ist ein wirklich sehenswerter film, bei dem Vincent (anspielung auf pulp ficion?) , gespielt von tom cruse, so einige charakterzüge hat, die an tyler erinnern

"ist eh alles egal, sagt der soziopath auf dem rücksitz"
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« Antworten #7 am: 04.November 2005, 13:51 »

ich muss noch einen film hier aufführen, der einem wirklich unter die haut geht: Requiem for a Dream

ausserdem kann ich mich der empfehlung von Lost Highway nur anschließen, der außergewöhnlichste film, den mir wohl je untergekommen ist.
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rossen
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« Antworten #8 am: 23.Dezember 2005, 18:17 »

Ich stimme nochmals für "Natural Born Killers" von Oliver Stone. In einem Interview dazu gibt Stone was Interessantes von sich- „der Film sei seiner anarchistischen Grundeinstellung entsprungen. Nach dem Motto- "wir lassen uns diese verdammte Heuchelei nicht gefallen. Wir ballern sie einfach weg!“
Die Darstellung der puren Gewalt ist natürlich bloß eine Seite... Auf die Ebene Gegenwartskultur jetzt abzuschweifen würde aber zu lange dauern
 :wink:
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JohnnyJustice
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« Antworten #9 am: 24.Dezember 2005, 12:30 »

Sorry, aber Natural Born Killers ist einfach mies, die Idee (welche nicht von Stone ist) ist ja wirklich gut. Aber die Umsetzung einfach nur anstrengend. Tarantino hat sich nicht umsonst von der Umsetzung seines Scripts distanziert. Und Stone soll echt mal die Klappe halten von wegen das das SEINER anarchistischen Grundeinstellung entsprungen sei.
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« Antworten #10 am: 26.Dezember 2005, 09:35 »

Meinst du Kameraarbeit etc.? Die finde ich jedenfalls sehenswert. Man kriegt eher Probleme mit der extremen Gewalt in der Bildsprache. Das gebe ich gerne zu. Stone war schließlich in Vietnam. Also kein Film für Sonntag morgen Tongue Ich sehe den immer mit einem  Schuß Sarkasmus im Hinterkopf.
Aber Schwamm darüber
Was die Idee angeht...
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« Antworten #11 am: 26.Dezember 2005, 09:39 »

Mickey & Mallory sind Prototypen der kulturellen Raubtiere, die wir alle gerne wären (sic!).  Sie merken die Medien wohl gar nicht. Und wenn sie die merken, dann um sie mal eben für sich einzusetzen.
So zettelt Mickey durch sein Interview am Schluss eine gewaltige Gewaltorgie im Knast an. Die scheint auch noch live „während des Superballs“ ☺ übertragen zu sein.

Jack/Tyler geht da differenzierter vor und formuliert ganz deutlich Aspekte der Medien heutzutage. (die Zitate werde ich mir ersparen, hier kennen sich wohl alle aus) „Jacks Ablehnung“ trifft eindeutig auch die Werbung, die uns als wandelnde  Zielscheiben & Billboards behandelt. Im Projekt Chaos wird die Medien/Marke/Werbung- Maschinerie gegen sich selbst ausgespielt. Im NoLogo nennt man das kulturelle Jiujitsu.
Apropo NoLogo...
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« Antworten #12 am: 26.Dezember 2005, 09:44 »

Meine persönliche Abneigung gegenüber der Werbung war bis vor kurzem heftig aber unartikuliert. Dann bin ich auf „NoLogo“ von Naomi Klein gestoßen. Danke Naomi! Jetzt schimpfe ich viel zielsicherer.
Einige der Grundideen sind jedenfalls auch im Fight Club vertreten.
Ich habe da keine DVD-Extras etc. zur Verfügung. Wird so was irgendwo erwähnt? Gibt bescheid, wird mich ziemlich interessieren. Die Stichwörter sind Medien, Marken, Werbung, Globalisierung etc. im Fight Club
Einen Link wenn’s jemand interessiert: http://www.nologo.org/
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« Antworten #13 am: 01.Februar 2006, 18:12 »

In dieser Aufzählung sollte auf jeden Fall auch die Filme "Identität" und "der Maschinist" drinne sein! Beide sind in meinen AUgen sehr gute Beispiele für das Spiel mit der Realität.
"Der Machinist" ist in meinen Augen sehr sehr palahniukisch!
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Chaz
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« Antworten #14 am: 07.April 2007, 11:04 »

Kennt jemand die Komödie Old School? Der Film ist wie Fight Club aufgebaut.
Er handelt von drei Mittdreißiger in der Midlife Crisis, die eine Verbindung gründen und Partys feiern. Manche Szenen erinnern immer sehr stark an Fight Club.
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ch bin Jacks grinsende Rache!
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