Das deutsche Chuck-Palahniuk-Forum
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Umfrage
Frage: Was ist besser: Film oder Roman  (Umfrage geschlossen: 20.Dezember 2004, 04:18 )
Film - 2 (15.4%)
Roman - 2 (15.4%)
Jeder ist auf seine Weise gut. Man kann sie nicht miteinander vergleichen - 9 (69.2%)
Stimmen insgesamt: 13

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Autor Thema: Was ist besser: Film oder Roman?  (Gelesen 10216 mal)
0 Mitglieder und 5 Gäste betrachten dieses Thema.
timo
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« am: 20.Dezember 2004, 04:18 »

Den Film kennt inzwischen jeder, die wenigsten kennen aber den Roman. Ich würde gerne wissen, was Leute denken, die beides kennen
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Tyrus
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« Antworten #1 am: 22.Dezember 2004, 07:06 »

Ich würde sagen der Film und der Roman ergenzen sich.
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Zen
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« Antworten #2 am: 22.Dezember 2004, 10:21 »

Ich finde, ohne den Film wäre das Buch nur halb so gut. Ohne das Buch, gäbe es den Film nicht. Ohne Edward Nortons Stimme im Hinterkopf klingt die Stimme im Buch nur halb so kaputt. Der Film ist eine light-Version des Buches, aber eine wirklich gut umgesetzte.
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timo
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« Antworten #3 am: 22.Dezember 2004, 12:49 »

Zitat von: "Zen"
Ohne Edward Nortons Stimme im Hinterkopf klingt die Stimme im Buch nur halb so kaputt.


Da stimme ich dir voll zu. Die Rolle des Erzählers scheint einfach auf Edward Norton zugeschnitten zu sein. Ich könnte ihn mir auch in der Rolle jedes anderen Charakters von Chuck vorstellen. Als Victor Mancini, Carl Streator oder Tender Branson. Selbst die weibliche Protagonisten aus Invisible Monsters könnte ich mir in die Rolle von Edward Norton vorstellen (auf einen Mann umgeschrieben natürlich.) Sie soll in der geplanten Verfilmung von Jessica Biel :!: gespielt werden.

Zitat von: "Zen"
Der Film ist eine light-Version des Buches, aber eine wirklich gut umgesetzte.

Für gut umgesetzt, halte ich sie auch. Es wurden ja sogar einige der Running Gags aus dem Buch übernommen. z.B.:
Marla Singer. Ihr Name war Marla Singer.
Robert Paulson. Seine Name war Robert Paulson
Raymond K. Hassel. Seine Name war Raymond K. Hassel. (kommt zwar nicht exakt so vor, aber Raymond K. Hassel kommt zumindest vor.)

Aber ob das Buch wirklich krasser war und der Film dagegen nur eine Light-Version, kann ich nicht beurteilen. Ist schon zu lange her, dass ich das Buch gelesen habe. Sollte ich mal wieder tun.
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Zen
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« Antworten #4 am: 22.Dezember 2004, 22:08 »

JESSICA BIEL?Huh?



NEEEEEEINNNNNNNNNNNNNN!!!!!!!!!!!!


Ich meine, nix gegen die süße Jessy, aber als Schauspielerin? Nein, Danke.
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timo
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« Antworten #5 am: 22.Dezember 2004, 23:14 »

Zitat von: "Zen"
JESSICA BIEL?Huh?



NEEEEEEINNNNNNNNNNNNNN!!!!!!!!!!!!


Ich meine, nix gegen die süße Jessy, aber als Schauspielerin? Nein, Danke.


rofl. Vom Aussehen her passt es ja. Wie in Fashion-Model sieht ja aus. Aber sie ist nicht der Typ für die Rolle. Ihr fehlt dieser verrückte Blick. Sie ist einfach nur süß.

Give me extravagance.
Flash.
Give me a mad gaze.
Flash.
Give me schizophrenia.
Flash.

Ihr Ex-Freund soll von Billy Crudup oder Val Kilmer, wobei letzterer auf jeden Fall die bessere Wahl wäre, weil er der bessere Schauspieler ist.
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Zen
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« Antworten #6 am: 06.Mrz 2005, 17:41 »

Zitat von: "timo"

rofl. Vom Aussehen her passt es ja. Wie in Fashion-Model sieht ja aus. Aber sie ist nicht der Typ für die Rolle. Ihr fehlt dieser verrückte Blick. Sie ist einfach nur süß.

Give me extravagance.
Flash.
Give me a mad gaze.
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Ihr Ex-Freund soll von Billy Crudup oder Val Kilmer, wobei letzterer auf jeden Fall die bessere Wahl wäre, weil er der bessere Schauspieler ist.


Woher hast du das? Wo steht das im Internet? Hast noch n link?

Also seit Salton Sea ist Val Kilmer definitiv bei mir in den Top Favouriten. Aber es gibt genug gute Schauspielerinnen. Wieso gerade Jessica?
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« Antworten #7 am: 13.Mrz 2005, 11:05 »

Zitat von: "Zen"
Ich finde, ohne den Film wäre das Buch nur halb so gut.

Das würde ich so nicht sagen. Das Buch ist in meinen Augen genial und der Film wohl eine der besten und teilweise buchnahesten Literaturverfilmungen, die ich kenne. In meinem Exemplar steht was von "Für den Film wurde das Ende aus dramaturgischen Gründen geändert", aber eigentlich geschieht doch das Gleiche und deshalb bin ich wirklich froh, dass David Fincher sich der Sache angenommen hat. Und mit Brad Pitt, Edward Norton, Helena B. Carter etc. hat er wirklich passende Schauspieler gefunden, um Palahniuks Gedanken für die Leinwand einzufangen.

Ich hoffe, es werden noch weitere der Bücher verfilmt.
Besonders hoffe ich natürlich auf "Flug 2039". Cheesy
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katabeth
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« Antworten #8 am: 14.Mrz 2005, 15:34 »

Also - ich könnte mich nicht wirklich entscheiden - was besser ist - beide nutzen ihr Medium perfekt aus. Weshalb Fight Club auch seit seiner Veröffentlichung 1999 mein absoluter Lieblingsfilm ist - und das als Frau - ihr hab ja keine Ahnung was für seltsame Blicke ich von manchen kriege.

Mein Vater hält übrigens den Film für misslungen, weil nicht genug Betonung auf die Gewalt gelegt wird (mein Vater ist manchmal ein bisschen weird - und hält inzwischen Palahniuk für einen der wichtigsten Autoren unserer Zeit und American Psycho von Bret Easton Ellis für den größten amerikanischen Roman des 20sten Jahrhunderts....) Allerdings war seine erste Reaktion auf den Roman - Was hab ich als Vater falsch gemacht, dass du so was gut findest? Der Mann hält mir einen Spiegel vor und nennt mich ein A******ch - und das schlimmste ist, dass er recht hat, der Arsch!! Man muss noch dazu sagen, dass mein alter Herr Literatur-, Theater- und Opernkritiker von Beruf ist!!

Chuck selbst hält laut DVD-Audiokommentar den Film für besser als den Roman, weil das Ende konsequenter ist und der Film Verbindungen herstellt, die er selbst übersehen hat. Ausserdem hat Fincher mit seinem Film für Chuck die Messlatte was Qualität von Filmen angeht, soweit hochgelegt, dass Chuck Schwierigkeiten hat andere Filme zu geniessen - weil er gesehen hat, wie gut man Filme machen kann...

Und hey noch was ganz anderes - der Spruch über Billy Crudup ist doch wohl ein Witz - der Mann ist ein Genie!!!!  :shock: (Obwohl ich durchaus damit übereinstimme, dass Val Kilmer durchaus einiges auf dem Kasten hat - allerdings unfähig ist sich vernünftige Projekte zu suchen - was Crudup durchaus kann).  :wink:

Übrigens hab ich auch Edward Norton ständig als Tender Branson - oder Victor Mancini im Kopf gehabt. Der Mann ist einfach der beste Schauspieler seiner Generation!

LG - Katabeth
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JohnnyJustice
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« Antworten #9 am: 14.Mrz 2005, 17:40 »

Definitiv. Hab mir letzte Woche nochmal American History X angesehen. Jeder andere hätte das versaut.
Ich meine wenn ein Schauspieler es schafft das man den übelsten Ansichten, zumindestens für einen Moment, zustimmt (In meinem Fall die Rede dir er hält bevor der Supermarkt gestürmt wird) will das echt was heissen.
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katabeth
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« Antworten #10 am: 14.Mrz 2005, 17:47 »

Ja - seh ich genauso - ich hab mich bei American History X ein paarmal ertappt, dass ich dachte - Mann, der hat völlig recht...

Das will schon was heissen...

War übrigens eine sehr seltsame Erfahrung im Kino - der Kinosaal von von Skins gefüllt... Die Luft konnte man vor Anspannung schneiden.

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« Antworten #11 am: 19.Mrz 2005, 20:41 »

Zitat von: "katabeth"


Chuck selbst hält laut DVD-Audiokommentar den Film für besser als den Roman, weil das Ende konsequenter ist und der Film Verbindungen herstellt, die er selbst übersehen hat. Ausserdem hat Fincher mit seinem Film für Chuck die Messlatte was Qualität von Filmen angeht, soweit hochgelegt, dass Chuck Schwierigkeiten hat andere Filme zu geniessen - weil er gesehen hat, wie gut man Filme machen kann.

LG - Katabeth



Hä ? Chuck spricht auf der DVD ? Also auf meiner deutschen Special Edition sprechen "nur" David Fincher, Brad Pitt, Edward Norton und Helena. Hab ich da etwa was überhört ? Oder hab ich die falsche DVD-Version ?  :?:
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« Antworten #12 am: 19.Mrz 2005, 22:36 »

Ja ich weiss - ich hab eine Special Edition aus den USA, die mir mein Freund übers Internet besorgt hat und zum Geburtstag geschenkt hat. Die gab es wohl nur ganz kurz und gibt es nur noch gebraucht.
Die DVD enthält sogar vier verschiedene Audiokommentare - unter anderem auch den, der auf der offiziellen 2er DVD drauf ist...

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« Antworten #13 am: 21.Mrz 2005, 09:12 »

Hi,

ich gehöre zu den Glücklichen, die das Buch lange vor dem Erscheinen des Films gelesen haben. Die bildhafte Darstellung war somit ganz meiner Fantasie überlassen. Für mich ist Fight Club das Buch der Bücher - es hat mich richtig umgehauen und alle meine Nerven getroffen.

Ich war wütend auf Chuck, denn nach diesem Buch habe ich 1 Jahr lang nichts mehr gelesen - mit dem Wissen, dass ich alles andere nur schlecht finden kann. Ich hoffte und betete das dieses Schreibgenie auch zukünftig im deutschen Bücherregal zu finden ist. Keine Sorge - inzwischen lese ich ja wieder, aber Chuck Palahniuk hat bei mir einen bleibenden Eindruck hinterlassen!

Als ich erfahren habe, das Fight Club Hollywood zum Opfer fällt, war ich erst geschockt. Keiner kann diesen Wahnsinns-Stoff angemessen verfilmen - dachte ich. Erst wollte ich mir den Film nicht ansehen - aber neugierig wie wir Frauen halt sind (... und dann auch noch Brat und Edward !). Der Film ist wirklich gut und wird dem Buch fast gerecht. Doch wenn man etwas wirklich fühlen und erleben will, muss man es lesen und wenn das ginge - am besten mit geschlossenen Augen. Ein Buch kann sich in Dir abspielen, ein Film nur vor Dir.  Das Buch bleibt für mich das Größte!

Ich hatte die Ehre am 18.3.05 Chuck in Leipzig zu sehen - Herzklopfen pur! Er ist eine beeindruckende Person - wie ich schon vermutet hatte! Dieser Abend hat mir all meine Fight-Club-Lese-Gefühle schlagartig in den Bauch zurückkatapultiert und verändern gerade mein Leben!

Das Foto von Chuck und mir hängt jetzt an meinem PC und erinnert mich an mein Ziel, aus meinem Leben das zu machen was ich will!

Teskima
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« Antworten #14 am: 11.Juli 2005, 10:22 »

Ist ne sehr schwere Sache, ein Buch und einen Film zu vergleichen, da ja beide total verschiedene Medien sind. Ich finde, beide sind in ihrem Medium absolute Meisterwerke. Und David Fincher ist der absolut perfekte Regisseur, um das Buch eines Autors wie Palahniuk auf die Leinwand zu bringen.
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